Alfons Gaisbauer

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Spielt Alphornjazz mit den Bückeburger Jägern unter Leitung von Georg Wolff

Das Alphorn – ein Schweizer Instrument?

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Das Alphorn – ein Schweizer Instrument?
Bau eines Alphorns
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Alphörner erfreuen sich heutzutage einer steigenden Beliebtheit. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Österreich gibt es inzwischen eine große, ständig wachsende Zahl von Alphornbläsern. Auch in den USA, Kanada und Japan trifft man Alphornbläser. In unserer hochtechnisierten und immer komplizierter werdenden Welt scheint dieses einfache Naturinstrument für viele Menschen Einfachheit und Natürlichkeit zu verkörpern.

Das Alphorn kann als Prototyp der Blasinstrumente gelten. Obwohl es instrumenten-kundlich aufgrund seiner Tonerzeugung, die mit der der Blechblasinstrumente über-einstimmt, zu diesen gezählt wird, nimmt es eine Mittelstellung zwischen den Holz- und Blechblasinstrumenten ein. Sein Klang vereint die gewaltige Klangfülle eines Blechblasinstruments, etwa einer Posaune, mit der Weichheit eines

Holzblasinstruments, etwa einer Oboe. Während alle anderen Blasinstrumente im Laufe der Zeit technische Weiterentwicklungen, z. B. in der Form von Grifflöchern und Ventilen erfuhren, hat das Alphorn bis heute seine ursprüngliche Form ohne wesentliche Veränderungen beibehalten.

Heutige Alphörnen sind im Durchschnitt ca. 3,5m lang und ihre Länge bestimmt die eine Tonart, in der sie spielbar sind.

Auf dem Alphorn kann man nicht wie z.B. auf einem Klavier eine komplette Tonleiter spielen, sondern nur einen begrenzten Ausschnitt aus dieser, die sogenannte Naturtonreihe.

Die ca. 12 einzelnen Töne werden nur durch unterschiedliche Lippenspannung und Atemdruck erzeugt, ohne Zuhilfenahme technischer Mitteln, wie z.B. Grifflöcher oder Ventile wie bei anderen Blasinstrumenten. Dies erfordert vom Bläser hohe Sensibilität, Lippen- u. Atemkraft. Deswegen werden auf dem Alphorn meist lange und tiefe Töne gespielt, jedoch sind bei entsprechender Übung und Fertigkeit auch virtuose, schnelle Tonbewegungen möglich.